100 Euro Marketing-Ideen

Es gibt mal wieder eine Blogparade von Peer, an der ich mich ganz gern einmal wieder beteiligen möchte. Es geht diesmal darum Ideen zu finden, wie man mit 100 Euro Budget im Monat vernünftig Marketing machen kann für sein eigenes Unternehmen.

Ich denke wirklich pauschal lässt sich das alles nicht beantworten, denn jedes Unternehmen ist anders. Der eine arbeitet nur digital bzw. mit einem Onlineshop, der nächste hat ein Ladengeschäft und ein weiterer bedient vielleicht nur Unternehmenskunden.

Wichtig ist allen jedoch ersteinmal gemein, dass sie sich genau mit ihrer Zielgruppe auseinandersetzen sollten. Denn nur wenn man diese besser kennt, kann man auch mit einem kleinen Marketingbudget etwas reißen. Sonst habe ich vermutlich auch nichts davon, selbst wenn ich 1.000 oder 10.000 Euro zur Verfügung hätte.

Ich würde ersteinmal zu Surveymonkey gehen und dort eine kleine Umfrage zu meinem Produkt oder meiner Dienstleistung mit 6-7 Fragen machen, die jeder in wenigen Minuten beantworten kann. Diese Umfrage kann man dann problemlos per Link an seine Freunde per Mail schreiben, auf Facebook posten oder wenn man sie schon hat, seine Follower aktivieren. Mit 10-20 verschiedenen Antworten gibt es schon ein recht gutes Bild von außen auf mein Produkt, meine Seite oder Dienstleistung und ich kann nicht nur mein Produkt verbessern, sondern auch viel gezielter werben.

Die 100 Euro würde ich nun relativ konzentriert auf eine Maßnahme setzen, denn bei einem so kleinen Budget noch anzufangen es aufzusplitten macht nur wenig Sinn, da die ganzen Handlingkosten z.B. für den Druck von Werbemitteln oder auch andere Dinge verhältnismäßig hoch sind. Dann lieber jeden Monat etwas neues ausprobieren bei der Ansprache seiner Kunden und über die Monate schauen was am besten gewirkt hat und das fortlaufend weiter verfeinern/verbessern.

Im B2B Bereich (also von Unternehmen zu Unternehmen) würde ich versuchen das Budget stärker für Netzwerkveranstaltungen zu nutzen, wie Konferenzen, Messen, Unternehmerstammtische und ähnliche Veranstaltungen.

Beim B2C Sektor (Unternehmen an Verbraucher) würde ich mehr Wert darauf legen „noise at the market“ zu machen und bei meiner entsprechenden Zielgruppe aufzufallen. Das könnte bei einem Shop Google Adwords sein oder bei einem anderen neuen Produkt großflächige Plaketwerbung, denn die muss gar nicht teuer sein.

Ganz gleich in welchem Bereich man sich am Ende bewegt, wichtig ist es vor allem sich einen Namen zu machen oder Neuhochdeutsch einen Brand zu entwickeln.

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 5.0/5 (1 vote cast)
100 Euro Marketing-Ideen, 5.0 out of 5 based on 1 rating

35 comments

  1. Nicolas sagt:

    Habe von der Blogparade auch bereits gehört. Jedoch finde ich den Rahmen von 100 Euro viel zu gering! Damit kann man wirklich nur wenig anfangen und das Geld ist schnell verbraten. Doppelt so viel Budget wäre schon deutlich besser…

  2. Benno sagt:

    Also ich meine, dass man selbst mit einem 100-Euro-Budget sowohl im B2B- als auch im B2C-Bereich recht erfolgreich mit Werbeartikeln arbeiten kann. Es gibt ja Anbieter, die auch kleine Mengen günstig bedrucken. Zur kostengünstigen Bekanntmachung des eigenen Unternehmens eignen sich besonders gut die relativ preiswerten Streuartikel, wie z.B. Kugelschreiber, Schlüsselanhänger, Feuerzeuge, etc. Oft werden auch für kleines Geld sogenannte Werbesets mit verschiedenen Giveaways angeboten. So kann man auch mit kleinem Budget eine recht ordentliche Werbewirkung erzielen.

  3. Hans sagt:

    100€ ist echt nicht viel, für einen Hobbyblogger ist das ja ok – aber für sein Unternehmen 100? Hm wenn man nur so wenig für Werbung übrig hätte, würd es diesem nicht gut gehen. Bin da eher skeptisch, aber lasse mich gerne überzeugen 🙂
    lg

  4. Max sagt:

    Für ein kleines Unternehmen kann das auch schon viel Geld sein und irgendwann ist vielleicht auch der Hobbyblogger Unternehmer. 😉

  5. Leo sagt:

    Ich finde die Umfrage sehr wichtig, denn dann weiß man wenigstens schonmal ob die Leute sowas brauchen, was man anbietet oder nicht! Und ein Produkt anbieten, was keiner braucht, ist nicht sehr lukrativ! Fakt ist einfach, wenn ein Problem besteht muss dies gelöst werden, und darauf sollte man achten, denn bei solchen Probleme ist Geld rauszuholen! LG =) Danke für die wertvollen Informationen! 🙂

  6. Nils sagt:

    Hallo Max,

    das ist ein interessanter Ansatz.Surveymonkey kannt ich noch nicht.Danke

  7. Axel sagt:

    Interessantes Gedankenspiel,
    100,- EUR ist ja auch immer der Startbetrag der Gratis Google Kampagne (manchmal auch nur 75,- ). Je nach Produkt reichen die 100,- EUR meistens nur für ein paar Tage und die Refinanzierung ist oft nicht gegeben.
    Für einen nebenberuflichen Online-Händler oder einen Blogger kann ein monatlicher Etat von 100 Eur aber möglicherweise schon etwas bringen

  8. Frank sagt:

    Ich denke, dass das Budget für die Blogparade gut gewählt ist, denn es geht ja auch darum, kreative Ideen zu finden. Und für ein kleines Startup sind auch 100€ schon recht viel Geld pro Monat.

  9. Marcel sagt:

    das ist wirklich nicht viel, aber ich denke für 100 eur promat kann mann gute seo machen……..und wann die seo gut ist bleibt er gut, so mit 100 eur kann mann viel machen glaube ich………

  10. Chris sagt:

    Ich muss mich da meinen Vorrednern anschließen. Ich finde 100 ,- € ehrlich gesagt zu gering. Das Geld ist schneller weg als man irgendwas aufgebaut hat :-).

    Chris

  11. Sebastian sagt:

    Danke für den Tipp mit surveymonkey!! Hat mir echt weitergeholfen!

  12. andre sagt:

    Für einen Hobbyblogger der evtl langsam umstellt auf professionelles arbeiten sind jede 100 Euro investition auch viel Geld finde ich da man doch auch ne weile braucht um die 100 Euro wieder reinzubekommen ! aber guter artikel

  13. Doris sagt:

    100 Euro ist auch ein Betrag, mit dem man ein kleines Unternehmen langsam überzeugen kann, mehr Geld in Werbung zu investieren. Viele sind da nämlich sehr skeptisch und machen lieber nichts, weil sie denken, das es verbranntes Geld ist.

  14. Shopify Deutschland sagt:

    Die 100 € mit ein paar guten Freunden in einer Bar sicher „anlegen“ und sich dabei eine wirklich smarte Social Media Kampagne überlegen 😉

  15. […] für negative Werbung, die man aber sicher vorsichtig einsetzen sollte.allblogs.de Im Artikel 100 Euro Marketing-Ideen auf allblogs.de wird als erstes empfohlen, dass man erstmal seine Zielgruppe kennenlernt, bevor man […]

  16. Mit 100€ monatlich einen Brand zu entwickeln dürfte schwer werden, vor allem im B2C Bereich. B2B wie du gesagt hast dürfte das Netzwerken reichen um auf sich aufmerksam zu machen.

  17. Ingo sagt:

    Danke für den Hinweis auf den Artikel.
    Aber ich sehe es auch so, dass man zunächst die Zielgruppe analysieren sollte, bevor man (noch mehr) Geld in Marketing steckt!

  18. ellen sagt:

    100€ ist grad so die Summe, die man wohl zwangsweise erfolglos verbrät, wenn man bedenkt, wieviel Wirbel man dafür erhält und wieviele Konversionen dieser Wirbel wiederum erzeugt.
    Aber wenigstens muss ’ne alte Frau nicht lang für stricken…

  19. Björn sagt:

    Ich denke auch das 100€ nur Privatleute anspricht, ich denke sobald man mit Adwords arbeitet sollte man da schon 200-300€ einplanen. Aber surveymonkey kann ich noch nicht, danke für den Hinweis.

  20. Herbert sagt:

    Hallo Max!
    ich bin auch Deiner Meinung, dass eine möglichst umfassende Informationen über die eigene Zielgruppe die wichtigste Voraussetzung jeglicher Marketing-Maßnahmen ist. Denn ohne diese genaue Kenntnis der Kundschaft geht auch das größte Werbebudget ins Leere.
    Ich bin neugierig, welche 100 Euro Marketing-Ideen in der Blog-Parade kreiert werden.

  21. Martin sagt:

    Bei den 100 € muss man aber bedenken, dass die Schaltung von AdWords auch echt teuer sein kann bei einigen Keywords. Ich würde für 100 € gratis Glühwein vergeben und über dem Stand ein Plakat von mir aufhängen bzw. meinem Produkt.

  22. Rudi sagt:

    Ich würde mich bei 100 Euro auf Adwords konzentrieren. Bei diesem Format, vorausgesetzt eine gute Landing Page, kann ich die Werbung sehr gezielt steuern. Dabei würde ich mich dann auf Nischen festlegen und so den Klickpreis eher gering halten

  23. Anette Radigk sagt:

    Ich finde 100 Euro eigentlich auch genug. Man muss ja auch immer überlegen welche Ausgangsseite da ist und welches Ziel man verfolgt. Das Geld an sich ist doch nie ein Ausgangswert, der tatsächlich eine Aussage bringt?

  24. Alex sagt:

    Die Idee mit dem SurveyMonkey werde ich dir ja leider klauen müssen. Damit hat sich das Lesen dieses Beitrags für mich schon richtig gelohnt.

    Trotzdem kurz noch meinen Senf dazugeben: Meiner Meinung schaffen es viele Seiten/Projekte nicht, weil die Betreiber Angst haben zu investieren. Die bleiben dann immer im sicheren, aber der Blog oder was auch immer hebt niemals ab. Lieber mal ein paar Fehler machen und drauß lernen, als zu ängstlich zu sein 😉

  25. Marcel sagt:

    Kann mir nicht vorstellen, dass man mit 100€ überhaupt irgendwas auf die Kette kriegt. Eine null dahinter und es wäre schon eher was.

  26. Rene sagt:

    Auch mit 100 EUR kann man zumindest unterstützend etwas erreichen, wenn der Betrag wirklich kontinuierlich investiert wird.

  27. Matthias K sagt:

    Nette Idee! Aber leider viel zu wenig Budget! Und trotzdem werden es wieder manche auf gute Ideen bringen…

  28. Cornelia sagt:

    Hallo Max,

    ich kann mir ebenfalls nicht vorstellen, dass man mit 100 Euronen im Monat allzuviel auf die Beine stellen kann.

    Vielleicht Adwords bei Google? Jedoch, bei meinem Thema ist die Wettbewerbslage so, dass man Klicks einfach nicht bezahlen kann.

    Vielleicht gibt es noch ein paar andere Ideen?

    Grüße
    Cornelia

  29. Daniela sagt:

    Guter Artikel. Obwohl ich auch finde das 100 € für einen kleinen Unternehmer schon „viel“ Geld sein kann und man hat definitiv die Möglichkeit in diesem Rahmen gut zu werben.

  30. Dani sagt:

    Surveymonkey ist ein richtig guter Tipp, danke!

  31. MaxTrix sagt:

    Ich denke, dass Marketing-Budget vom Geschäftsumfang abhängen muss. Ist Euro manchmal 100 genug tnan, aber in einigen Fällen 10000 ist sehr kleine Summe

  32. Sabine Becker sagt:

    Ich finde deine Ideen echt gut, du hast dir wirklich Gedanken gemacht.

  33. Melanie sagt:

    Es sollte auf jeden Fall möglich sein, auch etwas mit kleinem Buget zu machen. Sonst haben kleinere oder StartUp-Unternehmen ja überhaupt keine Chance!

  34. Richard sagt:

    Mit 100 Euro mtl. würde sich zumindest einiges lohnen, z.B. eine Affiliate-Seite im Nieschenbereich pushen. Damit kann man dann locker 100 – 500 Euro mtl. verdienen. Allerdings sollte man sich da schon sehr gründlich informieren in welchem Bereich man ein Projekt startet und wie schwer es ist sich gegen die Mitbewerber durchzusetzen…

  35. Rene Walter sagt:

    Surveymonkey kannte ich noch gar nicht, vielen Dank für den Hinweis.