Cash is King – Blogmonetarisierung

Aller Anfang ist schwer und so steht es auch um die eigene Blogmonetarisierung. Hat man ersteinmal ein paar Inhalte zu Papier gebracht bzw. in seinen Blog geschrieben, ist es oft sehr naheliegend, sich auch um eine paar Einnahmen zu kümmern, sei es um ein wenig sein „Taschengeld“ aufzubessern oder aber auch Gewinnspiele für seine Leser finanzieren zu können.

Eines vorweg, es gibt nie einen Masterplan zur Generierung von Einnahmen mit Hilfe eines Blogs. Einige Dinge haben sich bewährt, sind jedoch auch nicht überall das Optimum. Der folgende kleine Leitfaden ist somit nur als eine sehr weitgefasste Möglichkeit zu sehen, wie man vorgehen kann.

Zur Betrachtung des Ganzen, teile ich die natürliche Blogentwicklung einmal in 3 Phasen, um es ein wenig greifbarer zu machen. Mehr zu den Phasen schreibe ich dann jeweils „vor Ort“.

1. Phase

Diese Phase ist meist davon geprägt, dass man entweder dabei ist seinen Blog neu aufzubauen bzw. alternativ, dass man sehr sehr lange nicht mehr darin geschrieben hat und folglich für beide Fälle keinen wirklichen Traffic auf seinen Seiten hat. Somit ist es auch noch nicht so einfach Werbepartner zu finden, die bereit sind z.B. große Werbeplätze zu buchen, die dann doch keiner sieht.

Da es im Web jedoch nicht nur um Besucher geht, sondern vorgelagert in vielen Fällen ebenso um Rankingkriterien, bieten sich für neue Blogs und natürlich auch gerade alte „eingeschlafene“ Seiten das Verkaufen/Vermieten von Links an. Natürlich wissen die Meisten, dass Google dies nicht mag und man sehr vorsichtig damit umgehen sollte, wenn man nicht abgestraft werden möchte. Das muss jedoch jeder für sich entscheiden.

Eine weitere Möglichkeit bieten noch Anbieter wie Trigami, um fürs das Bloggen bezahlt zu werden (Pay per Post). Natürlich spielt auch dort erster Traffic eine Rolle, aber er muss bei weitem noch nicht so hoch sein, wie bei anderen Monetarisierungsmöglichkeiten(TKP und andere).

2. Phase

Blogs innerhalb der 2. Phase würde ich den klassischen Nischen-Blogs/kleinen Fachblogs zuschreiben, sowie Blogs mit viel Potential, die jedoch noch nicht sehr lange am Markt sind und sozusagen in den Kinderschuhen stecken. Für beide gilt, sie haben sehr gerichteten Traffic(Besucher aus einer bestimmten Zielgruppe), d.h. wenn ich einen Technikblog zum Netbook NC10 habe, dann werde ich auch vorwiegend Besucher vorfinden, die sich für Elemente aus diesem Bereich interssieren.

Wie lässt sich das nun zu Geld machen? Der erste Traffic ist da und man hat ein gewisses Publikum, an welches man sich richten kann. Hier machen zum einen Affiliate(Partnerprogramme) Sinn, ebenso wie bei den angesprochenen Fachblogs direkte Werbepartner. Bei den Affili-Sachen einfach einmal mit den großen Netzwerken anfangen und austesten, was geht und was nicht. Zu nennen wären dabei sicherlich das Partnerprogramm von Amazon, oder Netzwerke mit hunderten von Anbietern wie: Zanox, Affili.net und Belboon.de/Adbutler.de. Die Verdientsmöglichkeiten sind dabei sehr verschieden und kommt sehr auf das entsprechende Blogthema an.

Eine weitere gute Option gerade für Fachblogs ist der Einstieg in die Direktvermarktung. Wie genau das funktioniert und wie man gezielt vorgehen kann, steht sehr ausführlich bei Peer vom SIN-Blog:

Direktvermarktung von Bloggern für Blogger

Werbung im eigenen Blog verkaufen Teil 1

Werbung im eigenen Blog verkaufen Teil 2

Werbung im eigenen Blog verkaufen Teil 3

3. Phase

Die 3. Phase würde ich dann sozusagen mit einem „erwachsenen“ Blog umreißen, sprich gute Rankings in der Suchmaschine, gute Vernetzung in der Blogosphere und keinen unherheblichen Traffic aus Stammlesern. Somit hat man auch die verschiedensten Optionen für die Einnahmengenerierung. Alles aus den ersten beiden Phasen ist natürlich weiterhin nutz- und kombinierbar, zudem kommen nun auch noch TKP, eigene Preisvergleiche oder eine umfangreiche Direktvermaktung hinzu. Außerdem sind natürlich noch Dienste wie Contaxe und Google AdSense zu nennen, mit denen man nun Dank vielem guten Content/Inhalt und Traffic einiges an Einnahmen erzielen kann, denn was nützt in den Bereichen/Phasen vorher groß contextsensitive Werbung, wenn es noch keinen Content/Context gibt?

Fazit: Zusammenfassend wäre zu sagen, desto größer und weiter entwickelt der Blog ist, um so mehr Monetarisierungsmöglichkeiten bieten sich an und sollten auch genutzt werden. Wichtig ist aber vor allem sich neben dem Weg umzuschauen und zu testen, was noch möglich ist. Findet man z.B. auch passende Offlineunternehmen, die geneigt wäre bei mir zu werben, ein Produkt vorzustellen oder dergleichen? Gibt es in meinem Fachgebiet vielleicht keine/wenige Partnerprogramme, kann man Unternehmen auch direkt ansprechen und sie als Partner gewinnen?

Viele weitere Infos für einzelne Bereiche findet man bei den folgenden Seiten:

Was sind Eure Monetarisierungserfahrungen(positiv, wie negativ)? Was wäre für Blogs hilfreicher für eine einfachere, bessere Monetarisierung?

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)

6 Kommentare

  1. […] habe ich bei Max (Allblogs) einen Artikel über Monetarisierung überflogen. Da kam für mich wieder eine Frage […]

  2. Embee-Music sagt:

    Ich würde meinen Blog in Phase 2 einordnen. Bisher geht die Monetarisierung eher schleppend voran, wobei ich bisher nur Adsense, Contaxe und Adtube getestet habe. Obwohl Adsense keine guten Klickpreise generiert, können die anderen keinesfalls mithalten. Ich werde jetzt auch demnächst versuchen langsam in den Affiliate-Marketing einzusteigen, mal schauen ob sich da mehr verdienen lässt.

  3. Phil sagt:

    Was läßt sich denn Deiner Meinung nach im Autobereich gut anlegen in Phase 1,5 / 2?
    Ich seh da nur Adsense, und evtl ebay Relevance Ads, oder hast Du da noch einen Tipp?

  4. Max sagt:

    @Phil
    Entweder mit Direktvermarktung anfangen bzw. vielleicht auch mal bei adscale.de schauen, ob was für dich dabei ist.

    Kommt halt auch darauf an, was du für Traffic hast und was genau der auf deine Seite bekommt/sucht?

  5. Sebastian sagt:

    Ein wenig Eigenwerbung, aber Du hast Textlinks und Contentlinknetzwerke wie Inlinks.de nicht aufgefuehrt.
    Gerade wenn man viel Content hat ist es ideal sein Blog so zu vermarkten.

  6. Max sagt:

    In Phase 1 spreche ich vom Thema Links vermieten. Ich habe vielleicht keine Anbieter direkt genannt, aber das hat vermutlich auch seine Gründe. 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *