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Archiv für Web 2.0

Intransparenz durch Transparenz

Heute war mal wieder so ein Tag, wo man nicht wirklich aus dem Lesen spannender Artikel heraus kommt und sich die Gedanken nur so aneinanderreihen, so dass die Kaffeemaschine mal wieder eine Nachtschicht einlegen könnte. Der aktuelle Allblogs-Artikel ist vor allem dem Dreiklang aus netzwertig, blogszene und Markus Albers zu verdanken bzw. deren Artikel.

Im Netzwertigartikel geht es darum, dass das Internet nichts vergisst und was für positive wie negative Folgen das Ganze haben kann, sich umfassender als jemals zuvor mehr oder weniger öffentlich zur Schau zu stellen. Oft zitiertes Beispiel besteht dabei aus dem eifrigen Personaler/Chef, der vor der Einstellung gern mal meine Einstellung zu Party, Alkohol usw. checkt mit Hilfe von Facebook und weiteren Social-Portalen. Wie schon im Blog kommentiert, denke ich, dass sich die Gesellschaft sicherlich darauf einstellen wird und es eher hinterfragt, wenn man sich eben nicht so zur Schau stellt. (Davon abgesehen vergisst auch das Web mit der Zeit, nur dauert das meist deutlich länger.) » Weiterlesen

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Online Office mit Feng Office

Immer mehr Aktivitäten aus dem alltäglichen Büroleben fanden in den letzten 15 Jahren ihren Weg auf unsere Computer. Nun im nächsten Schritt, dem sogenannten Cloud Computing, bewegen sich Inhalte (Dokumente, eMails, Kalender usw.) vom Computer ins das Internet. Online Office heißt eines der vielen neuen Stichwörter und soll heute einmal ein wenig mehr beleuchtet werden.

Vorteile Online Office:

  • Flexibilität: Ständig am gleichen PC zu Arbeiten ist nicht mehr nötig. Ganz gleich ob vom Netbook unterwegs, dem Rechner im Büro oder kurz vom Notebook daheim, überall kann man auf seine aktuellen Dokumente zugreifen und in Ruhe arbeiten. » Weiterlesen
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Social Media für Unternehmen und Mitarbeiter

Nachdem ich neulich bereits ein wenig was zu Twitter und rechtlichen Aspekten im Unternehmen gepostet habe, folgt nun ein allgemeinerer Leitfaden zum Thema Social Media für Unternehmen und Mitarbeiter herausgebracht vom BVDW. Folgende Punkte werden dabei angeschnitten:

1. Definieren Sie Ziele
2. Geheimnisse sind geheim und Interna bleiben intern
3. Mitarbeiter müssen authentisch sein
4. Wer veröffentlicht, übernimmt Verantwortung
5. Interne Kritik ist erlaubt, bleibt aber intern
6. Gehen Sie mit Fehlern offen um
7. Schonen Sie Ihre Geschäftsbeziehungen
8. Beachten Sie das geltende Recht
9. Schränken Sie private Nutzung von Social Media während der Arbeitszeit ein
10. Social Media erfordert kontinuierliches Engagement

An sich ein paar ganz nützliche Hinweise beim Einstieg in das ganze Thema, allerdings eher für Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern geeignet, denn wer darunter liegt, also die klassischen Kleinst- und Kleinunternehmen, kann eben nicht mal was mit seiner Rechtsabteilung klären oder von der PR-Abteilung absegnen lassen. Für kleinere Unternehmen und Selbständige empfiehlt sich bzgl. Twitter (als ein Teil des Social Media Bereichs) einmal bei selbstaendig-im-netz.de vorbeizuschauen und “Twitter für Selbständige – Die ersten Schritte” etwas näher zu betrachten. Wer sich gern mehr mit der Materie beschäftigen mag, sollte sich auf jeden Fall auch einmal bei Brandkraft und deren Kategorie “Social Media Marketing” umsehen.

Wie sieht es bei Euch aus, betreibt das Unternehmen, für das Ihr arbeitet Social Media in irgendeiner Form? Facebook Fanpage, Twitter, Digg und Co oder ähnliches?

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Twittern für Unternehmen – rechtliche Aspekte

Immer mehr Unternehmen wagen sich inzwischen vor und registrieren sich einen eigenen Twitteraccount. Ähnlich wie Anfang 2000 mit der eigenen Internseite / Domain begibt man sich auf ein völlig neues Terrain inhaltlich wie rechtlich. Zu den rechtlichen Aspekten bzgl. twitternder Unternehmen hat sich Rechtsanwalt Dr. Martin Schirmbacher ein paar Gedanken gemacht und stellt diese inklusiver einer gelungenen Checkliste für twitternde Unternehmen zur Verfügung. (HÄRTING-PAPER: Rechtsvorschriften für Unternehmen in Twitter [PDF])

Checkliste für Twitter:

- Verwenden Sie keine fremden Marken oder Namen im Twitter-Account.
- Holen Sie (Online-)Nutzungsrechte ein, wenn Sie geschützte Backgrounds oder Profilbilder nutzen.
- Binden Sie Web-Impressum ein.
- Bezahlen Sie nicht andere für Werbung auf Twitter, wenn dies nicht kenntlich gemacht wird.
- Versenden Sie keine werbenden Direkt-Nachrichten ohne Einwilligung.
- Twittern Sie nichts, was Ihnen für Ihre Unternehmenswebsite rechtlich zu unsicher wäre.
- Machen Sie Ihren twitternden Mitarbeitern Vorgaben für die Twitter-Nutzung

Was mich noch interessieren würde rein rechtlich, wie es um die Handelbarkeit von Accounts steht und was man dabei beachten müsste, wenn man sich z.B. einen generischen Namen hinzukaufen möchte wie twitter.com/tagesgeld usw. Der Vergleich zu Domains würde vermutlich nicht ganz ausreichen, da man ja auch eine Art Postfach kauft, über das Nachrichten verteilt können.

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Jahrmarkt im Web 2.0

Ein Freund auf Facebook kostet laut der Zeit Online derzeit 13,8 US-Cents. Einige Fragen sich jetzt sicherlich, wo kann ich verkaufen, aber dazu kommen wir später. ;) Social Portale wachsen Monat um Monat und das Web 2.0 bezieht immer mehr Aufmerksamkeit und Ressourcen. Interessant dabei ist, wie stark auch die Güter (Kontakte, Votes, Interessen) der Web 2.0 Portale bewertet und gehandelt werden. Bei uSocial z.B. kann ich inzwischen Follower für Twitter kaufen, Freunde für Facebook und vieles mehr. Bei Amazons mturk komme ich spotbillig an Diggs und an diverse andere Punkte bei den einschlägig bekannten social Sites. Hier mal ein kleiner Überblick:

Bei Subvertandprofit.com gelten aktuell folgende Preise:

  • ein Vote bei Digg: 1,35 $
  • ein Vote bei StumbleUpon: 1,35 $
  • ein Vote bei Youtube: 1,00 $
  • ein Vote bei iLike: 1,00 $
  • ein Vote bei Newsvine: 1,00 $
  • ein Vote bei Yahoo! Video: 1,00 $
  • ein Vote bei Mixx: 1,00 $
  • ein Vote bei MySpaceTV: 1,00 $
  • ein Vote bei Metacafe: 1,00 $
  • ein Vote bei Kongregate: 1,00 $
  • ein Vote bei LiveVideo: 1,00 $
  • ein Vote bei Propeller: 1,00 $
  • ein Vote bei Sphinn: 1,20 $
  • ein Vote bei imeem: 1,00 $
  • ein Vote bei Flixster: 1,00 $
  • ein Vote bei del.icio.us: 1,10 $
  • ein Vote bei dzone: 1,00 $
  • ein Vote bei Dailymotion: 1,00 $
  • ein Vote bei BlinkList: 1,00 $
  • ein Vote bei thesixtyone: 1,00 $
  • ein Vote bei Diigo: 1,00 $
  • ein Vote bei Bebo: 1,00 $

Das sind schon teilweise ziemlich heftige Preise und wer ein bißchen sucht, bekommt Diggs usw. für wenige US-Cents das Stück. (Wie nützlich das ist, sei mal dahingestellt.) Mich würde mal interessieren, was so ein eingekaufter Linkbait wirklich bringt. Sagen wir mal ich brauche 300 Diggs für die Frontpage und zahle somit 405 $, wäre das schon interessant, ob ich diese wieder reinbekomme. Selbst wenn dabei noch 10 Links hängen bleiben wäre das recht teuer mit 40$ pro Link, wenn ich mir sonst so ansehe, was ein Link kostet.

Tja und wo kann man nun seine Freunde “verkaufen”? Burger King machts möglich:

Wie wenig die Menschen an ihren Facebook-Freunden wirklich hängen, hat schon die Guerilla-Marketingaktion der amerikanischen Fastfood-Kette Burger King bewiesen: “Tauscht eure Facebook-Freundschaften gegen einen Hamburger!”, hieß das Angebot der Kette. Um einen “Angry Whopper” im Wert von 3,69 Dollar zu erhalten, mussten die Kunden zehn Facebook-Freundschaften kündigen. 185.000 Freunde gingen seit Jahresbeginn schon über den Jordan.

Wer jetzt 1 und 1 zusammen zählt kauft sich jetzt 10 neue Freunde bei Facebook und muss nicht lange suchen und finden.  Im Anschluss kündigt man sie dann wieder und erhält somit einen Burger für 1,38 $ anstatt 3,69 $… Web 2.0 ist schon etwas tolles…

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