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Im (Praxis-) Test – VAIO S-Serie

geschrieben am 8 März, 2010
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Ein wenig berichtet hatte ich bereits vorab vom meiner neusten Erungenschaft, dem Sony VAIO VPC-S11B7E aus der S-Serie von VAIO. Inzwischen arbeite ich ca. eine Woche mit dem Gerät und kann eines vorweg nehmen – ich bin sehr zufrieden. Wer mich kennt weiß, dass ich nicht gerade kleine Anforderungen habe an meiner Hardware, speziell was mein tägliches Arbeitswerkzeug angeht. Ich arbeite oft 10 Stunden und mehr im Internet und somit auch am Notebook, deshalb sollten Verarbeitung, Usability und natürlich Leistung stimmen. Kein ständiges Lüftergeräusch, kein untypisches Tastaturlayout und genügend Schnittstellen für weitere USB-Geräte, Beamer, TFT und natürlich ein DVD-Laufwerk. Man sieht schnell, dass jetzt noch schön auf 13,3 Zoll zu verpacken wird schwer, aber ich bin wie beschrieben fündig geworden.


Design:

Sony Vaio ist ja relativ bekannt für seine sehr edlen Notebooks und dem steht natürlich auch die S-Serie in nichts nach. Auf dem nicht rauen, aber mattem Notebookdeckel prangt wie üblich das große “VAIO”. Auf der linken Seite befinden sich Netzanschluss, Lüfter, HDMI-Anschluss, VGA-Anschluss, USB und Firewire. Vorne links folgen dann SD-Kartenleser, Memory-Stick Steckplatz und rechts die Wireless-Taste, Statusanzeigen, Audio Line-in und Mikrofonstecker. Rechts folgt dann das DVD-Laufwerk, 2x USB, der Netzwerkanschluss und schließlich der Powerknopf. Alles fast nahtlos im Design untergebracht.

Usability:

Hier gibt es an sich nichts gravierendes auszusetzen. Die Tasten haben einen äußerst bequemen Abstand zueinander, der Anschlag erfolgt spürbar und wie angesprochen ist das Tastaturlayout sehr durchdacht. Das Touchpad befindet sich leicht linksversetzt und kann durch eine ausreichende Größe, sowie gute Bewegungsübertragung glänzen. Zwischen den beiden “Maustasten” befindet sich der Fingerprintsensor, was ich persönlich sehr passend finde und somit ein gewisser Fluss in der Oberfläche der leicht angerauten Handauflagen bestehend bleibt. Ein kleines Minus erfährt das Notebook bei mir, weil der Klinkstecker für die Kopfhörer vorne rechts ist und nicht wie sonst an der linken oder rechten Notebookseite. Wie gesagt, es stört nicht beim Schreiben am Gerät oder so, aber das Kabel liegt halt immer vor einem und die Gefahr doch mal hängen zu bleiben ist vielleicht doch ein wenig höher. Praktisch gelöst sind auch die Lautsprecher oberhalb der Tastatur und nicht wie bei einigen Geräten unterhalb des Notebooks.

Performance:

Ich kann und will hier gar keine großen Benchmarks aufweisen, sonderen eher ein wenig die Alltagstauglichkeit von meinem Vaio Subnotebook darstellen. Beim Windows-Leistungsindex wurden in den Werkseinstellungen 4,6 Punkte erreicht, was bekanntlich den schwächsten Wert, im dem Fall die Grafik, darstellt. Alle anderen Werte lagen über 5 Punkten, was ich für ordentlich erachte. Beim Arbeiten hört man den Lüfter sehr selten und eigentlich alle Programm laufen flüßiger und schneller als auf meinen alten R60 von IBM/Lenovo in Verbinung mit Win XP Pro. Der Rechner fährt zudem recht schnell hoch. Kleinen Minuspunkt gibt es bei der vorinstallierten Software ab Werk, denn nach dem ersten Start unter Win7 Pro 96 Prozesse laufen zu haben, finde ich weniger kundenfreundlich, denn was nützen mit 4GB-Ram, wenn die vorinstallierte Software vorab 3,5 davon reserviert. Ist vermutlich kein alleiniges Problem der S-Serie von Vaio, sonderen ein grundsätzliches, da alle möglichen Softwareanbieter ihre Vormachstellung ausbauen wollen und ihre Software entsprechend aggressiv vertreiben.

Gesamteindruck:

Auch wenn ich bisher bei vielen Dingen nur an der Oberfläche kratzen konnte, so stimmt das Gesamtbild bisher und lässt mich keine Minute meinen Kauf anzweifeln. Ich denke für jeden der gern hoch mobil arbeiten möchte und dabei nicht auf Performance verzichten möchte z.B. im Vergleich zum kleineren Netbook, findet in der S-Serie von Vaio einen sehr praktischen Begleiter, der durch eine angenehme Optik, gute Performance und ausgereifter Usability punkten kann. Alles in allem ein modernes Subnotebook für anspruchsvolle (Web-) Unternehmer und Einsatzgebiete.

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Kommentare
Kommentar von Dominik on 21. März 2010 @ 22:58

Hat dein Sony Vaio S denn auch eine hintergrundbeleuchtete Tastatur? Ich will mir den S11 definitv auch zulegen schwanke aber noch zwischen deiner schwarzen Variante mit Intel HD und Fingerprint und der weißen mit Nvidia Geforce 310 aber ohne Fingerprint und definitiv auch ohne hintergrundbeleuchtete Tastatur. Gruß Dominik

Kommentar von Max on 21. März 2010 @ 23:36

Hi Dominik

Also mein hier vorgestelltes VAIO hat das leider nicht mit der Hintergrundbeleuchtung, aber dafür auf jeden Fall Fingerprint. Kommt halt immer drauf an, was man damit machen will.

Kommentar von dominik on 22. März 2010 @ 21:16

Servus. Dann wird es wohl bei mir der weiße Vaio S werden – der hat definitiv eine Geforce drin, dadurch wohl eine etwas kürzere Laufzeit aber ich mag dann evtl doch ein wenig Grafikprogrammierung mit dem Sony machen. Apropos wie lang hält deiner denn etwa durch ohne an der Leitung zu sein? ;)
Beste Grüße Dominik

Pingback von Edles Subnotebook: Sony VAIO VPC-Y11S1E | Olivers Notizblog on 20. Mai 2010 @ 10:37

[...] mit Vaio-Geräten gemacht wurden, zum Beispiel mit dem großen Bruder des VPC-Y11 – dem Sony Vaio VPC-S11.  Hinzu kam der – subjektive – Aspekt, dass das Sony VAIO durch sein silbernes Design [...]

Pingback von » DVD Laufwerk wird nicht angezeigt techweblog | Software & Hardware & Design on 7. September 2010 @ 15:18

[...] – Doppelklick auf das Laufwerk und aktivieren. Danach ging bei mir wieder alles einwandfrei. Ich denke es gab vorher einen kleinen Konflikt meiner Energieoptionen, die das DVD-Laufwerk automatisch abschalten, wenn ich nicht am Stromnetz hänge, es jedoch sobald ich wieder an der Steckdose bin normalerweise wieder aktivieren sollte, dies jedoch scheinbar manchmal unterlässt. (Ich habe als Hardware ein Sony Vaio der S-Serie.) [...]

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